Jasminka Stancul, instrumental soloist

„Eine wunderbare Hommage an Bela Bartók"
"Die serbische Pianistin Jasminka Stancul spielte ihren Part melodiös und sehr filigran. Das „Adagio religioso“ wurde gleichsam als „Dankgesang eines Genesenden“ im beethovenschen Sinne interpretiert. Die Interpretation war nahezu perfekt: klare Linien, kristalliner Klang, durchdringende Melodik. Eine durchwegs geglückte Aufführung dieses Klavierkonzerts, die nie in Gefahr war, an Spannung zu verlieren.“
Dolomiten, 25. Februar 2010

„Wie das blühende Leben”
„… kam das C-Dur Klavierkonzert KV 467 über die Rampe … Jasminka Stancul, die den Klavierpart fernab von wattierter oder verspielter Diktion, in sehr bewusstem Anschlag nahm. Damit gab sie der zweistimmigen Anlage ein klares Relief, nahm sich gleichwohl Freiheiten zur verfeinerten Tempogestaltung und kostete den traumhaft schönen Andante-Satz delikat in den Piano-Tönungen aus. So lotete sie bei aller Virtuosität, die sie namentlich zum Schluss-Allegro im Dienste des musikalischen Ausdrucks versprühte, auch die Schattenseiten des Werkes aus … Der begeisterte Applaus für eine exzellente Interpretation steigerte sich noch durch eine fulminante Bravourzugabe der Pianistin zu hellem Jubel.“
NRZ Essen, 15. September 2008


„Pianist’s Whirlwind of Energy
Perhaps Schumann had Jasminka Stancul in mind. She is a pianist of deft agility and some of the speeds in her recital were indeed breathless, although she makes it much more than a 200-metre dash. Fleetness becomes part of a musical personality characterised by polish and energy. (…)
In the first movement of Beethoven’s Waldstein Sonata in C her approach emphasised whirlwind energy and deft virtuosity (…) She tackled Beethoven’s textures and trills of the last movement with daring and drive, so that Beethoven emerged as nimble and soaring.
In Mozart’s Piano Concerto N°13 in C with the Sydney Symphony last week she played with poised clarity, bringing out the lines with focus, shape and taste, although the orchestra lacked her polish.
She is a distinctive player of rare accomplishment.”
Sydney Morning Herald, March 12, 2008

Die Nürnberger Philharmoniker & Jasminka Stancul
Bei Mozarts Klavierkonzert N° 9 in Es-Dur KV 271, das der Pianistin Louise-Victoire Jenamy gewidmet wurde und das bis heute durch einen Lesefehler den Beinamen ‚Jeunehomme’ trägt, erlebte man eine großartige Solistin mit perfekter Geläufigkeit und Griffsicherheit. Jasminka Stancul brillanter, kraftvoller Stil vermag aber auch feine Töne zu produzieren."
Kleine Zeitung 4.06.07

„Die Interpretation der Pianistin nahezu perfekt: klare Linien, kristalliner Klang, durchdringende Melodik in den weiten Spannungsbögen, ein richtiger Beethoven-Klang rundum, der zum Besten gehört, was ich in den letzten beiden Jahren an Beethoven-Interpretationen gehört habe. Geschmeidig und unterkühlt da, wo sich die Phrasierungen verschränken, lyrisch durchwirkt dort, wo es galt, die melodischen Bögen anzudeuten und zum triumphalen Akkord zu Ende zu führen. Eine geglückte Aufführung dieses Klavierkonzerts, das nie in Gefahr war, an Spannung zu verlieren.“
Dolomiten, 01.03.2007

„In der jungen serbischen Pianistin Jasminka Stancul haben wir eine Interpretin entdeckt, die auf der technischen Höhe der Partitur steht - energievoll in den Passagen großer Geläufigkeit, poetisch in den lyrischen Oasen des lieblichen zweiten Themas im ersten Satz sowie den herzlichen Themen im zweiten Satz.“
L’Adige, 01.03.2007

„Im Beethoven Klavierkonzert ist die Leistung der Pianistin Jasminka Stancul exemplarisch. Die serbisch-österreichische Pianistin verfügt über ein persönliches Verhältnis zur Eleganz und ausdrucksstarken Vollkommenheit Beethovens, die sie mit absoluter Beherrschung über das Instrument wiedergibt.“
Alto Adige, 01.03.2007

BRILLANZ OHNE JEDES BEIWERK - ...Beethoven op.111 eine makellose Interpretation, besonnen und nachdenklich, dabei technisch souverän. Wohlüberlegt setzt sie Verzögerungen und Akzente ein, hebt nur dort hervor, wo es notwendig und sinnvoll ist, vernachlässigt die Mittelstimmen nicht, und auch in vollgriffigen Akkordpassagen bleibt die Melodieführung stets klar. Die Arietta wird zum ergreifenden Choral, gespielt in erregender innerer Spannung. Die Überleitung ins Adagio erscheint wie eine Erlösung; die punktierten Rythmen des „Beethoven-Boogie“ in diesem grandiosen Finale nimmt sie weich und fließend.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Jasminca Stancul versetzte das Publikum schlicht ins Staunen.“
NRZ (Klavierfestival Ruhr)

Rhapsodie über ein Thema von Paganini von Sergej Rachmaninov. Jasminka Stancul war mit rythmischem Drive, prachtvollem Anschlag, mit Temperament und virtuoser Eleganz eine überzeugende Solistin.
Wiener Zeitung, Wien

Mozart’s A-major Piano Concerto, K 488…. Stancul attended to Mozart’s lyrical flights and ornate disgressions with plenty of dashing authority.
Los Angeles Times

Virtuosin am Klavier - Jasminka Stanculs umjubelter Soloabend
Carinthischer Sommer

Jeunehomme, oder das Klavier dem weiblichen Geschlecht
Inmitten einer andächtigen Menge bin ich dem Charme einer entzückenden jungen Frau erlegen, deren abwechselnd flüssiges und energisches Spiel und deren Eleganz und Grazie nicht aufhörten, Mozarts Genie strahlen zu lassen. Begeistert beklatscht durch ein Publikum, das nichts von ihr gewußt hatte, hat sie in der als Zugabe gegebenen wunderbaren D-Dur-Sonate von Scarlatti bestätigt, warum wir sie mit ihrer Virtuosität, Feinfühligkeit und Imagination als wahre Erbin von Klara Haskil hielten.
Jean Ziegler, monde et vie, Paris

Mozart-Interpretin vom Feinsten
Unter ihren Händen ging Mozart als Sieger hervor. Sie brillierte mit glasklarem "Perlenspiel", konnte jene vielgepriesene Freude der Mozart'schen Musik nicht nur aufnehmen, sondern auch lebendig umsetzen und verschmolz sie mit ihrer Persönlichkeit zu einem wahren Ohrenschmaus an ideenreicher Differenziertheit und einer von Anfang bis zum Schluß währenden schwungvollen Linie.
Klavierabend im Wiener Musiksommer - Wiener Zeitung