Niksa Bareza, conductor

Im Dezember 2010 feierte der Dirigent in Mexico City anlässlich der Wiedereröffnung des Palacio de Bellas Artes einen sensationellen Erfolg mit Beethovens Fidelio. Unmittelbar nach der Premiere wurde er zum Principal Guest Conductor ernannt und kehrt nun regelmäßig an das mexikanische Opernhaus zurück und dirigierte seither Neuproduktionen von Tosca, Cavalleria rusticana, Nabucco, Hänsel und Gretel sowie Konzerte. In der Spielzeit 2013/14 dirigierte er den Fliegenden Holländer und die Zauberflöte sowie ein Verdi-Gala Konzert am Teatro Juarez.

Highlights der letzten Spielzeiten waren sein Dirigat am Grand Théâtre de Genève mit dem Rosenkavalier von Strauss, sowie eine denkwürdige Neuproduktion von Aida in der Taipei Arene mit dem Taipei Symphony Orchestra.

Im Herbst 2010 dirigierte Niksa Bareza eine Neuproduktion von Puccinis Bohème am Théâtre du Capitole Toulouse in Frankreich. In den vorangegangenen Spielzeiten hatte er bereits zahlreiche Puccini-Opern dirigiert, Madama Butterfly an der Mailänder Scala, wo er zuletzt auch die Leitung der Produktionen Tosca und La Bohéme innehatte; die Trittico-Wiederaufnahme an der Deutschen Oper Berlin und Tosca an der Bayerischen Staatsoper München.

Zu den herausragenden Erfolgen der letzten Spielzeiten zählen neben den begeistert aufgenommen Aufführungen der Werke von Richard Wagner und Richard Strauss in Chemnitz vor allem eine sensationelle Salome-Serie mit Inga Nielsen und Anja Silja, Pagliacci mit Jose Cura sowie eine Aufführungreihe von Verdis Ballo in Maschera mit Michele Crider an der Hamburgischen Staatsoper. Niksa Bareza war in den letzten Jahren ausserdem Gast der Norske Opera Oslo, des Teatro Comunale Firenze, des Teatro Regio Parma, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Staatsoper Berlin und des Teatro alla Scala Milano, wo er Götterdämmerung, Fidelio, Tosca, Manon Lescaut, La Bohème und Andrea Chenier dirigierte.

Weitere Konzertverpflichtungen führten Niksa Bareza bereits ans Pult des Rotterdam Philharmonic Orchestra, des Mozarteum Orchester Salzburg, des Orchestra Sinfonica Arturo Toscanini und des Kroatischen Rundfunk-Sinfonieorchesters Zagreb, dem er als Chefdirigent vorsteht.

Von 2001-07 war Niksa Bareza Generalmusikdirektor der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und der Oper Chemnitz. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit als musikalischer Direktor in Zagreb dirigierte er zahlreiche Konzerte der Zagreb Philharmonie. Er leitete außerderm eine Vielzahl von Opernaufführungen im berühmten Petersburger Kirov-Theater, das Opernhaus Zürich und das Philharmonische Orchester Graz.

2014/15