Olesya Golovneva, soprano

Die für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller zur „Besten Sängerin des Jahres“ gekürte russische Sopranistin Olesya Golovneva wird die Saison 2016/17 mit ihrem Rollendebüt als Valentine an der Seite von Juan Diego Florez in der Neuproduktion von Meyerbeers Les Huguenots an der Deutschen Oper Berlin eröffnen. Danach kehrt sie als Mimi in La Bohème an die Oper Frankfurt sowie als Elisabetta in Don Carlo an die Deutsche Oper am Rhein zurück. An der Finnish National Opera Helsinki wird sie ihr Debüt als Tatjana in der Neuproduktion von Eugen Onegin geben. In Amsterdam wird sie mit einem Liederabend zusammen mit Sergej Leiferkus zu hören sein. Berlin erwartet sie in der Titelpartie von Tschaikowskys Iolanta im Konzerthaus unter Dmitri Kitajenko, unter dessen Leitung sie auch in einer inzwischen hochgelobten CD-Einspielung der Oper zu hören ist.


In der Saison 2015/16 gab sie ihr Rollendebüt als Elisabetta in Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein sowie die die Titelpartie in Lucia di Lammermoor an der Oper Köln. An der Deutschen Oper Berlin war sie als Gilda in Rigoletto zu erleben.


In der Saison 2014/15 gab sie ihr Rollendebüt als Mathilde in Guillaume Tell an der Oper Graz. Einen triumphalen Erfolg feierte sie als Iolanta in konzertanten Aufführungen unter Dmitrij Kitajenko in der Kölner Philharmonie. An die Deutsche Oper am Rhein kehrte Golovneva in drei wichtigen Partien ihres Repertoires zurück: Violetta, Gilda und Donna Anna. An der Oper Frankfurt debütierte sie als Rusalka unter der Leitung von Sebastian Weigle. Die Künstlerin gastierte als Violetta in Traviata bei den Wiesbadener Maifestspielen und kehrte als Vitellia in Clemenza di Tito an die Oper Köln zurück.


2013/14 gab die Künstlerin ihre erfolgreichen Rollendebüts als Tatjana in Eugene Onegin an der Oper Köln und als Mimi (La Bohème) an der Oper in Malmö. Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf präsentierte sie als Violetta (La Traviata) und an der Oper Zürich debütierte sie als Gilda (Rigoletto). Zu den Höhepunkten der Saison 2012/13 zählten ihr Rollendebüt als Luisa Miller in Malmö (inzwischen als DVD erhältlich) und Düsseldorf, ihre erste Anna Bolena in Köln sowie Konzerte mit dem WDR mit Andrés Orozco-Estrada (Rossini Stabat Mater) und im Wiener Musikverein mit Franz Welser-Möst (Schubert Messe in Es-Dur).


Den erfolgreichen Weg in ein dramatischeres Fach hatte Olesya Golovneva zuvor bereits beschritten mit der Violetta (La Traviata) in einer Dresdner Neuproduktion unter Fabio Luisi. Als Violetta gastierte sie bislang in Köln, Prag, an der Bayerischen Staatsoper München und in Japan. Als „Entdeckung des Abends“ wurde sie von der Zeitschrift Opernglas für ihre Natascha in einer Neuproduktion von Krieg und Frieden in Köln gefeiert.


Im Konzert ist die Sopranistin bislang im Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Athens Concert Hall und in Budapest aufgetreten.


Olesya Golovneva stammt aus Pskov in Russland und schloss ihr Studium in St.Petersburg sowie an der Musikuniversität in Wien bei Prof. Robert Holl im Fach Lied und Oratorium mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin des N.Rimskyj-Korsakow Wettbewerbes sowie der International Vocal Competition’s - Hertogenbosch.


2016/17