Stefan Blunier, conductor

GRAND THÉÂTRE DE GENÈVE | WOZZECK| March 2017

An erster Stelle ist die meisterhafte Interpretation des Schweizer Dirigenten Stefan Blunier am Pult des inspirierten Orchestre de la Suisse Romande (OSR) zu nennen. Der Dirigent betont die Schwärze der Partitur, indem er die Kontraste und die Dynamik hervorhebt und dabei auch klangliche Ausbrüche und Fortissimi zulässt - Concertonet, März 2017

Hier hat sich das große Talent von Stefan Blunier entfaltet … vertraut mit dem Oeuvre von Berg und ganz allgemein dem Repertoire des 20. Jhs, verstand es der Berner Dirigent, dem OSR den musikalisch scharfen, eruptiven und erschütternden Geist der Bergschen Tonsprache einzuhauchen. Er hat die ganze Majestät und Schwärze dieses unverzichtbaren Werkes zum Ausdruck gebracht - Tribune de Genève, März 2017

Stefan Blunier führt das OSR mit Esprit und Umsicht durch die Partitur, lässt den zarten Streicher-Zwischenspielen Zeit sich zu entwickeln und gibt dem tiefen Blech Raum in den dramatischen Momenten. Er widerstand auf exzellente Weise der Versuchung, Dissonanz und Spannung zu übertreiben, wodurch er der werkimmanenten Komplexität gerecht wurde - Bachtrack, März 2017


OPER BONN | SALOME | Februar 2015


"Stefan Blunier offeriert mit dem Beethoven Orchester einen geradezu göttlichen Richard Strauss - transparent, modern durchhörbar aber auch fulminant expressiv im Fortissimo; alles ohne dabei zum Sängermörder zu werden. Ein 5-Sterne-Abend ohnegleichen, für den wir unseren raren OPERNFREUND-STERN verleihen werden." (Der Operfreund) 

"Blunier führt sein Orchester auf großes Strauss-Niveau." (Opernnetz)

"Unter der Leitung von Chefdirigent Stefan Blunier bleibt das Beethoven Orchester der Partitur nichts an Hochspannung schuldig. Blunier nimmt das Orchester immer wieder geschickt im Klang zurück, um die Sänger nicht zuzudecken, setzt aber auch gezielt entscheidende Akzente, wenn es darauf ankommt." (OMM) 

"Mit großem Atem führt er die strömende spätromantische Glut der Partitur genauso vor wie ihre schockhafte Modernität. (Kölner Stadtanzeiger) Stefan Blunier am Pult des stets Hochspannung produzierenden Beethoven Orchesters kostete die unendliche Farbenvielfalt der Partitur minuziös aus." (Bonner Generalanzeiger)

Anton Bruckner - Symphony No. 8 WAB  108 (Version 1890) in C minor

Beethoven Orchester  Bonn / Stefan Blunier
"this is a deeply compelling  performance and an impressive recording that deserves all the time  listeners devote to it. (...) MDG's natural,  unprocessed sound is a great aid to capturing the orchestra's subtle  dynamics… Highly  recommended." ~(All Music  Guide) Richard  Strauss – Alpensinfonie – Stuttgarter Philharmoniker – Großes  Festspielhaus Salzburg Ein alpiner Gipfelsieg mit  Richard Strauss … Dirigent Stefan Blunier  gelingt es, die Energie dieses Klang-Kraftwerks bis zuletzt strömen zu  lassen. (Salzburger Nachrichten  2014) 

OPER BONN | THAIS | May 2014
„Stefan Blunier ist die Partitur eine Herzensangelegenheit und er hat mit dem fabelhaft disponierten Beethoven-Orchester … eine große Premiere dirigiert, die zu einer der besten der nun endenden Spielzeiten bundesweit geriet. Da wird feinen Farben nachgespürt … und brillant opulente Klangpracht entwickelt … das komplette Orchesterspiel adelte die Partitur.“ (Opernglas 7-8/2014)

"Jubel für Thais - Für dieses stilistische, sehr französische Zwischenreich den richtigen Klang zu finden, gelingt durch das Beethoven Orchester in der von Stefan Blunier musikalisch geleiteten Aufführung mit traumwandlerischer Sicherheit." (General-Anzeiger Bonn)

"GMD STEFAN BLUNIER, mit einem besonderen Händchen für’s Französische, lässt er die süffig und kunstvoll gearbeitete Musik von Massenet mit dem BEETHOVEN ORCHESTER wogen und schillern." (Der Neue Merker)

"Wie Stefan Blunier mit dem prächtig aufgelegten Beethoven-Orchester Bonn das reiche Farbenspektrum der Partitur, die bisweilen suggestive Wirkung der Melodik Massenets und das spezifische Gewebe der diversen Handlungs- und atmosphärischen Tableaus erarbeitet und zum Leuchten bringt, ist allein schon den Besuch wert." (Opernnetz)

"Stefan Blunier am Pult des Beethoven Orchesters Bonn setzt gegen die zagende Szene eine höchst klangbewusste, atmosphärisch mutig ausgeleuchtete musikalische Interpretation: Wie schillerndes Öl verlaufen Töne ineinander, wie duftender Rauch ziehen exotische Farben durch tragende Säulen des Klangs." (Der Neue Merker)

"Mit seinem Beethoven Orchester Bonn erzeugt Blunier sensibel differenzierend die Massenet-gewollten, spannungsgeladenen Klangräume von atemberaubender Dramatik." (IOCO)

"Musikalisch gelingt dem Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Stefan Blunier eine lyrisch anmutende Umsetzung der Partitur, die die lautmalerischen Elemente der Musik genauso differenziert herausarbeitet wie die sakralen Klänge im Kloster." (OMM)

"Musikalisch blüht Massenet üppig unter dem Dirigat von Stefan Blunier." (WDR 5)


OPER FRANKFURT | TRISTAN UND ISOLDE | April 2014
"A surprise is Stefan Blunier conducting the gloriously playing Frankfurter Opern- und Musuemsorchester ... With his concentrated and fresh analysis of the score Blunier achieved a purified sound, a slim dynamic as well as a colourful transparency."(Merker Online)

"Überrascht hat mich allerdings Stefan Blunier am Pult des prächtig musizierenden Frankfurter Opern- und Museumsorchesters bereits nach dem spannungsreichen, differenzierten, sich in den Klangfluten steigernden Vorspiel. Blunier animierte das aufmerksam spielende Orchester zu wesentlich schnelleren Tempi, erreichte in konzentriert frischer Partituranalyse einen entschlackten Gesamtklang, eine schlanke Dynamik sowie eine farbenreiche Transparenz."(Merker Online)

"Dirigent Stefan Blunier … leitete das Frankfurter Opernorchester, das sich einmal mehr als starkes Richard-Wagner-Orchester profilieren konnte. Bei den zarten Streichern, aber auch bei dem kraftvollen Blech lagen Emotionen und Liebesträume jeweils in den besten Händen." (Frankfurter Neue Presse, April 2014)


OPER FRANKFURT | STRAUSS - DAPHNE | February 2014
„Erstmals erlebte man den Bonner Generalmusikdirektor Stefan Blunier am Pult des Frankfurter Opernorchesters. ... Gerade für die feine, sphärische Musik dieser späten Strauss-Oper schien der sensible Künstler besonders prädestiniert. Das Orchester setzte seine Vorgaben mit feinem Strich um und erreichte damit mehr als einmal eine dichte, kraftvolle Atmosphäre, aber auch eine feingeschliffene Darstellung von Daphnes neu gewonnenem Liebesglück.“(Frankfurter Neue Presse)

„Erstmals hier am Pult der Dirigent Stefan Blunier. Mit dem Süßen wie mit dem Heiklen der Strauss’schen Musik steht er auf bestem Fuße.“ (Frankfurter Rundschau)


OPER BONN | WAGNER - TRISTAN & ISOLDE | April 2013
"... Wesentlich Anteil am Spannungswert hat GMD Stefan Blunier, der einen zügigen, aufregend hochdramatischen Wagner dirigiert, sich aber immer wieder Zeit lässt, sich dem Stillstand anzunähern … Insgesamt einer der bisher überzeugendsten Beiträge zum Wagner-Jahr. ..." (Kulturkenner)

"... Diese letzte Opernpremiere in der Amtszeit des scheidenden Intendanten Klaus Weise ist auch deshalb eine der besten, weil sie musikalisch großartig gelingt … Chefdirigent Stefan Blunier befeuert das Orchester zu höchster Intensität, spitzt vor allem die schnellen Tempi bis an die Grenzen zu und dirigiert einen sehr spannungsgeladenen, hochdramatischen Tristan. ..." (OMM)

"... Die Musik fließt narkotisch, das Vorspiel zum 3 Aufzug brennt sich geradezu in die Ohren der Zuhörer ein. Der ganze Abend: ein Klangereignis. ..." (Der-Neue-Merker)

"... Die Orchesterleistung ist durchweg überragend … Es ist eine sehr fließende und transparente Interpretation, mit einer Tendenz zur kammermusikalischen Durchhörbarkeit, die aber auch vor der großen Wucht nicht zurückschreckt … Blunier bedient sich einer elaborierten Tempodramaturgie, nutzt spannungssteigernde Mittel der extremen Verlangsamung bis hin zur gedehnten Generalpause. ..." (Opernnetz)

"... Der Generalmusikdirektor findet dunkel glühende Töne, eine geheimnisvoll-faszinierende Atmosphäre für die traurige Geschichte. Die bis an den Rand gedehnte Generalpause im Vorspiel des dritten Aufzugs wird ebenso in Erinnerung bleiben wie die klangliche Bandbreite zwischen schwebendem Piano und niemals lärmendem Forte. Die schillernde Klangwelt dieser faszinierenden Partitur wurde vom Orchester mustergültig umgesetzt. ..." (Deutschlandradio)

"... Das langsame Tempo, die extrem gedehnten Generalpausen und der wunderbare Orchesterklang entfalteten einen musikalischen Zauber, der bis zum ergreifenden Liebestod Isoldes wirken sollte. ..." (Generalanzeiger)



USA TOUR / BEETHOVEN ORCHESTER BONN / March 2013
The orchestra played with a clear, transparent quality, and Conductor Blunier created a burnished and glowing orchestral sound. Their playing was high energy and exciting, and it brought the audience to its feet for a prolonged standing ovation.
Telegram & Gazette Worcester on Beethoven No 7



CD Release: ANTON BRUCKNER / SYMPHONY No. 8 IN C MINOR / MD&G 2012
Swiss conductor Stefan Blunier with the Beethoven Orchester Bonn have tackled one of the great monuments of the Romantic musical era in a convincingly monumental fashion … Bruckner’s musical journey (Symphony No. 8 c-minor) unfolds like a majestic landscape of the actual and of the imagined. It is beautiful, devout, unearthly, scary, awe-inspiring and full of a grandeur vast and magnificent. Blunier and the Beethoven Orchester capture these episodes in a convincing manner.
Audiophile Edition 2/12


CD RELEASE: EUGEN D'ALBERT / DER GOLEM / MDG 2011
Bei Stefan Blunier und dem Beethoven Orchester Bonn liegen die Qualitäten dieser Partitur in den denkbar besten Händen. Sie musizieren detailgenau und mit großer emotionaler Anteilnahme, wodurch die Spannung stets gewahrt bleibt. ... Eine verdienstvolle Ausgrabung in einer hörenswerten Einspielung.
Bühne, Peter Blaha


OPER BONN / DELIBES / LAKMÉ / January 2012
Delibes' Meisterwerk findet einen eloquenten Anwalt in Stefan Blunier. Unter seinen empathischen Dirigentenhänden scheint und glüht das Beethovenorchester sensibel auf, folgt willig dem Luftwurzelwerk dieser schönen, feingliedrigen Partitur ... Eine Wohltat!
Die Welt

Stefan Blunier führt das Beethoven Orchester Bonn mit schwelgerischer Leichtigkeit durch die magischen Melodienbögen und lässt das Publikum in eine fernöstliche Fantasiewelt eintauchen.
Online Musik Magazin

Dirigent Stefan Blunier und das Beethoven Orchester schöpfen aus dem Vollen. Die besonderen Klangfarben der zahlreichen musikalischen Exotismen der Partitur setzen die Bonner auf grandiose Weise um
Generalanzeiger


OPER BONN / SCHREKER / IRRELOHE / Dezember 2011

Prunkvoll ist der Name des Beethoven-Orchesters Bonn, ein nach wie vor exzellenter Klangkörper. Dies wird auch in der aktuellen Einspielung nachdrücklich unter Beweis gestellt. Am Pult behauptet sich Stefan Blunier als der erste Protagonist des Abends. Er versteht es, ein großflächiges Gemälde mit satten Ölfarben zu malen. Die überproportional zahlreichen symphonischen Einschübe kommen ihm dabei entgegen … Der Orchesterklang ist fulminant
Opernglas


OPER BONN / PUCCINI / MANON LESCAUT / September 2011

„Der „Klangmagier“ lässt die puccinischen Orchesterfarben in dieser „Manon Lescaut“ aufblühen wie selten ein Dirigent zuvor; als ständen die seligen Francesco Molinari-Pradelli, Fernando Previtali oder Giuseppe Sinopoli am Pult. Feuer, Herzschmerz, Liebe und Leidenschaft erglühen im unendlichen Rubato dahin schmelzender Streicher und im perfekt akzentuierten Blech."
(Der Neue Merker, 26.9.11)