Tomas Netopil, conductor

AALTO-THEATER ESSEN | IDOMENEO | 29. November 2014
"Nachgerade Festspiel-Niveau hat Mozarts singuläre Choroper am Aalto-Theater. Dieser 'Idomeneo', den Essens Generalmusikdirektor Tomáš Netopil dirigiert, macht süchtig: wie fein er mit den hellwach agierenden Essener Philharmonikern noch die kleinste Phrase ausformuliert, wie klar durchhörbar er die Nähe zu Mozarts Vorbildern aus Italien und Frankreich sucht. Netopil glückt mit einem blendend aufgelegten Orchester von den Celli bis zu den Hörnern jene seltene Präzision in Freiheit, die Mozarts Instrumente immerzu singen lässt. Das ist schlicht großartig!" (Der Westen)

"Am Pult der mit Mozarts Orchestralgewalt bestens bekannten Essener Philharmoniker bestimmt GMD Tomáš Netopil Rhythmus und Farbe, Emotion und Substanz der Mozartschen Vorgaben. Der Abend ist sein Triumph! Netopil fegt mit einer Selbstverständlichkeit alle Vorbehalte gegenüber der klassischen „Langeweile“ bei der „opera seria“ mit ihren Regeln und mit ihrer Wiederholungs-Statuarik hinweg. Mozart „at ist best“. Und er lässt die Sängerinnen und Sänger auf dem orchestralen Teppich atmen." (Theater Pur)

"Die Essener Philharmoniker  … spielen aber unter der Leitung ihres Chefdirigenten Tomaš Netopil sehr nuanciert und mit hellem und schlankem, transparentem Klang, leicht aufgerauht, zupackend und agil." (OMM)

"Generalmusikdirektor Tomaš Netopil erhob diese Aufgabe zur Chefsache, führte straff und federnd durch den Abend und vermochte mit den vorzüglich aufspielenden Essener Philharmonikern die Balance zwischen dramatischer Schlagkraft und lyrischer Wärme stets zu wahren. Ein ideales Umfeld für die Sänger, die sich gegenseitig übertrumpften." (Osnabrücker Zeitung)

"Das “Idomeneo“-Dirigat seines (Soltesz) Nachfolgers TOMAS NETOPIL lässt diese Glanzzeit wieder aufleben. Er verlebendigt Mozarts innovative, ausgesprochen szenisch konzipierte Musik mit Genauigkeit im instrumentalen Detail und mit einem dramatischen Aplomb, dass man auf der Stuhlkante sitzt. Es ist zudem ein ausgesprochener Genuss, die akribische Dirigiergestik von Netopil zu verfolgen." (Merker)


WIENER STAATSOPER | DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN | November 2014
„(Das Publikum bekommt) – das beweist die aktuelle Spielserie eindrucksvoll – auch musikalisch viel geboten. Denn Dirigent Tomas Netopil und das sehr philharmonische Orchester kosten Janaceks hinreißende Musik in all ihren melodischen Verästelungen, ihren Schattierungen, Nuancen und dramatischen Aufschwüngen hingebungsvoll aus. Netopil und die exzellenten Musiker machen all das hörbar was man szenisch so nicht unbedingt sieht“ (Kurier)


CD-EINSPIELUNG (SUPRAPHON) GLAGOLITIC MASS – ETERNAL GOSPEL | Prague Philharmonic Choir, Prague Radio Symphony Orchestra

"Tomas Netopil’s performance seethes with nervous energy, his soloists are dedicated, and so are his chorus and orchestra … the performance is excellent." (Gramophone October 2014)

"Tomas Netopils Aufführung brodelt vor nervöser Energie, seine Solisten agieren hingebungsvoll ebenso wie Chor und Orchester … die Aufführung ist exzellent." (Gramophone October 2014)

"Raw and thrilling, this is Janácek’s Glagolitic Mass in its never-before-recorded original 1927 version, later toned down by the composer for practical rather than aesthetic reasons. It’s performed with suitably full-throated vigour by Czech forces under Tomas Netopil. The companion-piece is another Janácek choral rarity: The Eternal Gospel, a cantata of equally flamboyant gestures and ardent lyricism telling the story of a medieval monk’s vision." (Richard Morrison, The Times)

"A gripping and tumultuous performance of Janáček's most secular piece of sacred music, says Norman Lebrecht, who enjoys this faithful performance from Prague.
The Glagolitic Mass, written in the last year of the composer’s life, is driven by pagan rhythms and feral passion. Its premiere in December 1927 was modified to avoid offence to religious clergy and laity. This studio recording, by a Prague orchestra and chorus with rising-star conductor Tomáš Netopil, reverts to the composer’s final draft of September 1927 – dishevelled and prickly’, before the baton beauty treatment.
The energies are infectious and the singing decidedly raw; at full volume, it may terrify small children, domestic animals and passing priests. As ever in Janáček, beauty arises from emotional ferocity, a blazing brand of organic truth. This is a gripping, tumultuous performance and it is coupled with a Janáček rarity – the 1914 Eternal Gospel – a conflictual riddle by a lifelong atheist." (Norman Lebrecht, Sinfini Music - album of the week)


KONZERT | PHILHARMONIE ESSEN | Schostakowitsch (Aus jüdischer Volkspoesie) – Tschaikovsky (5. Symphonie) - 19.9.2014

"Netopil entlockte den Philharmonikern einen leidenschaftlich entfesselten, gleichwohl aber geschmeidigen und bis ins fett gesetzte Fortissimo kristallklaren Musizierstil. Begeisterter Applaus." (Der Westen, 22.9.14)


WIENER STAATSOPER | DVORAK | RUSALKA | September 2014
"Die musikalische Seite gelang hervorragend …Gelungen der Staatsopern-Einstand des tschechischen Dirigenten Tomas Netopil, der sich prächtig auf Dvoraks Idiom verstand und einfühlsam zwischen Bühne und den mit großer Hingabe Schönklang produzierenden Musikern im Orchestergraben vermittelte … ein Abend, der in seiner Qualität über den normalen Repertoire-Alltag weit hinauswies." (Die Presse, 7.9.14)

"Ein Prachtabend – der Klang des Staatsopernorchesters erblühte in romantischer Intensität. Es erblühten die instrumentalen Kantilenen, es erstrahlten die Akkorde im Lichte der Opulenz." (Der Standard, 7.9.14)

"Das Orchester spielte die wunderbare Musik Dvoraks mitreißend, das Schwelgen in slawischen Klängen war ein Genuss. Dazu trug Debütant Tomas Netopil wesentlich bei." (Online Merker)


AALTO THEATER ESSEN | JENUFA | PREMIERE: 24.5.2014
"Tomaš Netopil, tschechischer Generalmusikdirektor in Essen, dirigiert den ersten Akt sehr weich, zeichnet mit den ausgezeichneten Essener Philharmonikern manches Detail wunderschön nach, lässt immer wieder volksmusikalische Gesanglichkeit ausspielen, mildert dabei allerdings auch manche Schärfe ab. Vielleicht soll das im bewussten Kontrast zum sehr expressiven, dramatischen zweiten Akt stehen, in dem er es auch ordentlich krachen lässt." (OMM)

"Tomas Netopil … schafft es mühelos, alle möglichen Farben und Stimmungen zu entfalten, die in Janaceks Partitur schlummern." (Theater Pur)
 
Tomás Netopil am Pult der Essener Philharmoniker lässt Janáceks Eruptionen freien Lauf." (Rheinische Post)

"Tomas Netopil …findet mit den Essener Philharmonikern viele Kostbarkeiten in der Partitur: den Volkston, das ängstliche Herzklopfen der Streicher und das süße Lied der Holzbläser." (Der Westen)


OPER ZÜRICH | COSÌ FAN TUTTE | Jan 2014
"
... der debütierende Tomas Netopil, der die Zügel souverän in der Hand hielt und einen in jeder Beziehung fabelhaften Mozart dirigierte. Im ständigen Fluss der Musik Mozarts entstanden nie irgendwelche Löcher, wohl aber lyrische Ruhepunkte und herrlich-duftige Klänge. Die Philharmonia spielte unter seiner Leitung vorzüglich und liess sich von seinem Engagement mitreissen. Mit transparentem Orchesterklang, gut durchgehört und vor allem eindeutig in der Absicht, was der Dirigent wollte, war dies ein Mozart-Abend der ganz grossen Klasse!" (Online Merker)


OPERA DE PARIS | LA CLEMENZA DI TITO | November-December 2013
"Tomas Netopil propose une lecture de la partitition précise et ingénieuse" (Forum Opera.com)

"Tomas Netopil qui a su s´adapter à chacun des chanteurs tout en exigeant de son orchestre une grande précision. Le résultat sonne juste et s´inscrit parfaitement dans la tradition mozartienne." (ResMusica)

"L´orchestre de l´Opéra se déploie dans la gravité et la suavité d´une musique déroutante d´intensité sous la baguette du chef tchèque, très mozartien, Tomas Netopil." (Lejdd.fr)

"Tomas Netopil, dirige l´Orchestre de l´Opéra National de Paris avec facilité. Sa baguette légère est pourtant conscience des nuances et il exploite les sonorités typiques du dernier Mozart avec réactivité et élégance, notamment les parties des bois d´une beauté redoutable." (ClassicNews.com)

"Pulita e precisa ... che alla guida dell´Orchestre de l´Opéra National de Paris dà vita a un´interpretazione della partitura mozartiana che si concorda perfettamente con il resto della messa in scena." (Corriere dello spettacolo)
 

DALLAS SYMPHONY ORCHESTRA | DVORAK - SUK | October 2013
"... guest conductor Tomás Netopil, ... made what may have been the most distinguished DSO conducting debut since music director Jaap van Zweden. In gestures unfailingly precise, he demonstrated a sure sense of musical proportion and direction. Phrases were lovingly contoured, with just the right breath when needed; he knew just when to linger warmly, when to press urgently ahead. ..." (Dallas Morning News)

"... Netopil was an inspiring presence on the podium... (his) podium technique nearly flawless... While his every gesture and move exactly indicated how he wanted the music to be played, he never over conducted and freed his musicians play... His baton technique is so perfected and ingrained that he no longer has to think about it. His joy of making music was evident, even in the serious moments, and that was conveyed to the orchestra and, in turn, to the audience."
(http://www.theaterjones.com/ntx/reviews/20131101150259/2013-11-02/Dallas-Symphony-Orchestra/Dvorak-8)


AALTO-THEATER ESSEN | MACBETH | October 2013
"... Die leise Sorge, Soltesz' arg große Fußstapfen seien für den Nachfolger vielleicht doch (zu) groß, kann Tomáš Netopil als neuer Chefdirigent in dieser ersten Opernproduktion mehr als entkräften. Als vormaliger Musikdirektor des Prager National- und Ständetheaters keineswegs ein unbeschriebenes Blatt, führt Netopil die enorme Präzision und Genauigkeit im Zusammenspiel fort, zeigt aber zugleich seine eigene Handschrift. Er lässt den Musikern bei aller Disziplin mehr Freiheiten, behandelt Soloinstrumente nicht so stark wie Soltesz als Registerfarben eines Kollektivs, sondern lässt die Bläser aufblühen, die Musik stärker „atmen“, ist flexibler in der Anpassung der Tempi an die Sänger. Er kostet die düsteren Klangfarben dieser Partitur mit einer sehr nuancierten Gestaltung aus, bindet durch große Bögen die immer heiklen Umtata-Stellen des frühen Verdi schlüssig in die Gesamtlinie ein, ist nie vordergründig in den Effekten und gibt der Musik trotz mancher Rücksichtnahme auf die Sänger die nötige Dramatik. Und ganz ausgezeichnet klingt unter seinem Dirigat der Chor, der – eine Seltenheit unter Opernchören – die Stärke des Vibratos der Szene anpasst und beispielsweise zu Beginn des vierten Aktes vom Oberrang aus fast ohne Vibrato, trotzdem mit vollem Klang und mit oratorischer Strenge die Leiden des kriegsgeplagten Volkes besingt. Orchester, Chor und Dirigent sind die eindeutigen Gewinner des Abends. (Online Musik Magazin)

"... Nepotil gab dem „Macbeth“ von Anfang an sorgfältige Konturen … Der Italianità-Stil gewann an dramatischer Schärfe, das Bild mit den schottischen Flüchtlingen besaß bewegende Lamento-Aura, die Nachtwandel-Szene bestach durch sensible Klangwirkungen und subtile instrumentale Details. Der Jubel am Schluss war also berechtigt. (Der Neue Merker)

"... Mit Spannung erwartet wurde der Einstand des neuen GMD Tomáš Netopil in der Oper: Kurz gesagt, war es ein glückliches Debut. Netopil bewies, was sich bereits in Verdis „Messa da Requiem“ im Sinfoniekonzert angekündigt hatte: Er hat die Sensibilität für Verdis musikalisch-dramatische Orchestersprache, für den klugen Aufbau dynamischer Großstrukturen, für das behutsam ausgeformte Detail, für die rhythmische Prägnanz und den erfüllten Duktus der Melodie. Dem Finale des Ersten Akts etwa gibt er den agogisch gestalteten, inneren rhythmischen Drang, der sich in der sicher angesteuerten Entladung befreit. (Revierpassagen)

"... Tomás Netopil zeichnet das Verdi-Drama mit den Essener Philharmonikern präzise und in all seinen Schattierungen nach und schafft dabei stets eine glückliche klangliche Balance zwischen Bühne und Orchestergraben. (RuhrNachrichten)


SEMPEROPER DRESDEN | LA JUIVE | May 2013
"...Tomas Netopil gelang es, den musikalischen Strom so zu dosieren, dass er auch doch nach Stunden einen ungeahnten Höhepunkt im dritten Akt explodieren lassen konnte... Musiktheater in dieser Dichte und Qualität sind eine Seltenheit..." (The Epoch Times)

"... Geradezu phänomenal, wie flexibel die Dresdner Staatskapelle unter Tomas Netopil ihren Abstecher ins französische Fach bewältigte. Da wurde man von leidenschaftlich aufrauschenden Klangwogen ebenso in den Bann gezogen wie von Passagen bestechender Klangsensibilität" (Neues Deutschland)

"... die Sächsische Staatskapelle unter der formidablen Stabführung von Tomas Netopil" (Opernglas 7/2013)

"Die Sächsische Staatskapelle Dresden ... spielte prächtig unter der Leitung von Tomas Netopil. Das ORchester unterstrich und untermalte den Gesang sinnvoll und gezielt, wie es besser nicht sein könnte. Sie begleitete die Sänger in schönster Weise, nahm zurück, wo es angemessen war und war doch immer präsent..." (Online Merker: http://www.der-neue-merker.eu/dresden-semperoper-la-juive-premiere)

"Es ist geradezu ein lukullischer Hochgenuss, die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von Tomas Netopil" (Dresdner Neueste Nachrichten)

"...Tomas Netopil führt die sächsische Staatskapelle mit großem Engagement, ... Dabei stellt er sich ganz in den Dienst der Sänger, die er trägt und begleitet. Wunderbar werden die unterschiedlichen Stimmungen und Farben herausgearbeitet..." (www.opernetz.de)


DE DEDERLANDSE OPERA | L'AMOUR DES TROIS ORANGES | March 2013

"... De jonge Tsjechische dirigent Tomas Netopil (35) debuteert bij De Nederlandse Opera. Hij dirigeert ook deze opera voor het eerst. Hij gidst het Residentie Orkest – hier in de 85- koppige bezetting die in de nieuwe, veel kleinere vaste formatie– scherp en vaardig van fragment naar fragment, laat de filmische aspecten van de partituur glanzen en alle tempi bloeien; … Het Residentie Orkest speelt goed en bevlogen ... "
(NRC Handelsblat)

"... Der junge tschechische Dirigent Tomas Netopil (35) absolviert sein Debüt an der Nederlandse Opera. Auch die Oper dirigiert er zum Ersten Mal. Er führt das Residentie Orchester diesmal in der neuen, viel kleineren 85-köpfigen Formation, geistreich und kompetent von Abschnitt zur Abschnitt. Darüber hinaus schafft er es die filmischen Aspekte der Partitur glänzen und gleichzeitig alle Tempi aufblühen zu lassen. Das Residentie Orchester spielt gut und engagiert... " (NRC Handelsblat)

"... The youngCzech conductorTomasNetopilmakes hisdebutat the Nederlandse Opera. He also conducts the opera forthefirsttime. He leads theHague Philharmonic Orchestra, this timein a much smaller formation of 85 musicians, witty and competentfromsection to section. In addition, hemanages tohighlight thefilmicaspectsof the score andto blossomthetempi at the same time. The Hague Philharmonic Orchestra plays well andcommitted ... " (NRC Handelsblat)   


"... Dirigent Netopil doet Prokofjev alle eer aan … In de orkestbak zit ditmaal het Residentie Orkest, dat onder de strakke, heldere leiding van de jonge Tsjech Tomas Netopil Prokofjevs beweeglijke en energieke partituur alle eer andoet. Ook het formidabel zingende koor van DNO had hij aan een touwtje. Die Netopil is een dirigent om in de gaten te houden. ... "(Het Parool)

"... Der Dirigent Netopil gereicht Prokofjew alle Ehre. Im Orchestergraben sitzt dieses Mal das Residentie Orchester, das unter der strikten und klaren Führung des jungen Tschechen Tomas Netopil, Prokofjews bewegliche und energische Partitur zur Geltung bringt. Auch den formidabel singenden Chor der niederländischen Oper hat er voll im Griff. Netopil ist ein Dirigent den es im Auge zu behalten gilt ... " (Het Parool)

"... The conductor Netopil redounds to Prokofiev’s glory. This time the Hague Philharmonic Orchestra is sitting in the orchestra pit, which highlights the agile and spirited score of Prokofjev under the strict and clear leadership of the young Czech Tomas Netopil. Even the formidable singing choir of the Netherlands Opera is fully under his control. Netopil is a conductor which is to be keept in mind ... "(Het Parool)      


"... In het rijk der aanstormende dirigenten is de Tsjech Tomás Netopil een opvallende kroonprins. Vanaf september is hij chef-dirigent van het Aalto Thater in Essen en bij DNO debuteert hij op verbluffende wijze. Met het fantastisch spelende Residentie Orkest raast hij heerlijk koel en precies door de partituur en pareert daar in de bak met gemak de scenische wervelwinden op het toneel. ... "(Trouw)

"... Unter den aufstrebenden Dirigenten ist der Tscheche Tomas Netopil eine auffallende Erscheinung. Ab September ist er Chef-Dirigent am Aalto Theater und debütiert an der DNO auf eindrucksvolle Weise. Mit dem fantastisch spielenden Residentie Orchester rast er herrlich kühl und genau durch die Partitur und pariert dabei mühelos die szenischen Wirbelstürme auf der Bühne. ... " (Trouw)

"... Among the upcoming conductors the Czech Tomas Netopil is a striking appearance. Starting in September as chief conductor at Aalto Theater, he makes his debut at the DNO in an impressive way. With the fantastic playing Residentie Orkest, he races delightfully cool and precisecly through the score and parries effortlessly the scenic hurricanes on stage .... " (Trouw)


BEETHOVEN ORCHESTER BONN | DVORAK REQUIEM | March 2013
"... Dem Dvorák-Requiem ist nur beizukommen, wenn sich ein Orchester auf das Spiel der Klangfarben versteht, wenn man kleinsten Schattierungen nachspürt. Der tschechische Dirigent Tomás Netopil war der ideale Vermittler einer solchen Vorgehensweise. Ihm gelang mit dem Orchester, in dem die ausdrucksstarken Holzbläser besonders gefordert waren, eine fesselnde Interpretation, die von einer ruhigen, kantablen Grundlinie bestimmt war, ohne die gelegentlichen dramatischen Zuspitzungen zu unterschlagen. ..." (Bonner General-Anzeiger, 2013)

DE VLAAMSE OPERA | DIE ZAUBERFLÖTE | December 2012

"... Dem Symfonisch Orkest der Vlaamse Opera unter der frischen, modernen anmutigen Leitung von Tomás Netopil gelingt ein ganz besonderer Brückenschlag: Der Mozart, der aus dem Orchestergraben klingt, geht kongenial mit der Inszenierung, akzentuiert scharf und drängend, seziert die Details im verwobenen Spiel der Melodien, fördert Artikulation und individuelle Phrasierung in der Zeichnung der Charaktere - und doch durchzieht diese Interpretation ein Hauch von Wehmut, gibt es diese Momente, die davon erzählen, dass Mozart in der Musik seiner Zauberflöte trotz allem unbeirrbar an ein schöneres und positiveres Menschenbild geglaubt hat, als es unsere Wirklichkeit zulässt"

OPERA DE PARIS / LES CONTES D´HOFFMANN / September 2012
"Tomas Netopil dont le souffle théâtral, l´énérgie et le sens des contrastes, le riche nuancier et la large palette de couleurs ont su séduire autant le public que les chanteurs et les musiciens de l´orchestre de l´Opéra." (Classic d´aujourd´hui, Bruno Serrou)

"Tomas Netopils theatralischer Atem, die Energie und die Kontraste, reich an Nuancen und eine breite Farbpalette haben sowohl das Publkum als auch die Sänger und das orchester verführt." (Classic d´aujourd´hui, Bruno Serrou)

"Triomphe surtout pour la baguette alerte et poétique de Tomas Netopil."
(Diapason 14.09.2012)

"Triumph vor allem für das poetische Dirigat von Tomas Netopil."
(Diapason 14.09.2012)

SEMPEROPER DRESDEN | LA CLEMENZA DI TITO | May 2012
... in der vorwärtsdrängenden musikalischen Umsetzung in der Semperoper durch das Solistenteam, die engagiert und transparent spielende Sächsische Staatskapelle und den deutlich artikulierenden Staatsopernchor. Dirigent Tomás Netopil hatte die Fäden fest in der Hand, regte zum Vorwärtsdrängen wie zum Innehalten an, betonte die Vorzüge der Partitur, ließ das Orchester erblühen, ohne dass dick aufgetragen worden wäre, und dachte stets in größeren Einheiten und Kontexten ... Vor allem die intensive musikalische Gestaltung im Orchestergraben wie auf der Bühne unter Netopils Leitung animierten das Premierenpublikum zur einhelligen Zustimmung für Mozarts "Titus" und für seine Akteure.
(Dresdner Neueste Nachrichten)

... ein rundum überzeugendes Sängerensemble, der Staatsopernchor und die ausgewogen von Tomás Netopil geführte Staatskapelle einen bezaubernden, vielfachmitreißenden Mozart ...
(Sächsische Zeitung)

... Dirigent Tomás Netopil, der mit der Staatskapelle einen kompakten, dabei sehr plastischen und rhytmisch exakt durchgearbeiteten Mozartklang erschafft, in der Grundlage dunkel und warm, aber auch voller tänzerischer Leichtigkeit, als spielte die Staatskapelle nie etwas anderes. ...
(Süddeutsche Zeitung)

... die Staatskapelle unter der musikalischen Leitung von Tomás Netopil ... geradezu beispielhaft. Da werden Melodik und Dynamik mitsamt allen Arabesken sehr ernst genommen und auch absolut seriös umgesetzt. Dass der tschechische Dirigent als Chef des Prager Nationaltheaters eine erstklassige Besetzung am Pult der Kapelle ist, steht ganz außer Zweifel. Er motiviert das Orchester zu hörbarer Spielfreude mit Feinschliff.
(Musik-in-dresden.de)


GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG / JANACEK, MARTINU, DVORAK / February 2012
Ein schönes Programm: Antonin Dvořák, Leoš Janáček und Bohuslav Martinů stehen in den Grossen Concerten dieser Woche...Tomáš Netopil, Jahrgang 1975, ist ein Könner, einer der interessantesten Dirigenten seiner Generation. Elegant schlägt er, präzise und inspirierend. Folgerichtig ist er an den Pulten der Welt ein gern gesehener Gast. ...Wie er nun die drei Teile der kleinteilig, fast collagenhaft konzipierten Taras-Bulba-Rhapsodie Janaceks in Fluss bringt, neben der sprechenden Dramatik dieser Musik auch ihrer musikalischen Logik zu ihrem Recht verhilft, das zeigt enormes gestalterisches Potential. Da greifen in „Andrijs Tod“ die schmerzhaft lang ihre Auflösung herauszögernden Orgel-Dissonanzen dem Hörer emotional an die Gurgel – und sind doch klar entwickelt aus dem musikalischen Material des Umfelds. Da verweisen in „Ostaps Tod“ und in „Prophezeiung und Tod Taras Bulbas“ Rhythmus und Intervall-Struktur auf Berlioz und Beethoven – und sind doch in jedem Takt Janáček pur. ...
Das Gewandhausorchester folgt Netopil als Ganzes mit spröde sprechendem Klang durch diese elektrisierend querständige Musik. ...
(Leipziger Volkszeitung)

CZECH PHILHARMONIC ORCHESTRA | BRAHMS, SHOSTAKOVICH | January 2012
A výsledek byl velmi přesvědčivý … Brahmsova 1. symfonie, ve které dirigent mile překvapil volbou pomalejšího tempa a také tím, že celou skladbu udržel v přirozeném kompaktním tvaru. Dobrá volba byly i tempové kontrasty v rozlehlé větě závěrečné. Netopilovo pojetí bylo muzikantsky živé, méně racionálně architektonické, ale přitom velmi ukázněné. Dobře vycházela všechna instrumentální sóla … každodennost vypadala v Českě filharmonii takto, bylo by to mile.
Jindřich Bálek

STUTTGARTER PHILHARMONIKER | R. STRAUSS, BERG, SCHUMANN | Dezember 2011
Richard Strauss hat unter Tomás Netopils Leitung nicht nur etwas stürmisch Dahinbrausendes, sondern auch eine große Feinhait und Präzision im Detail. ... Der Chefdirigent des Prager Nationaltheaters sorgt für eine optimale Verbindung von intellektueller Durchsicht und sinnlich-emotionaler Aufbereitung. ... Der Dirgent soll unbedingt wiederkommen.
Stuttgarter Nachrichten

Neben Klang, Schmelz und Delikatesse hatte die Deutung des von vielen Weltorchestern und Opernhäusern eingeladenen Prager Dirigenten auch eine Menge prickelnder Champagner-Spannung. ... Ein straffer und energischer Zug tat Schumanns vierter Sinfonie ausgesprochen gut. Der auswendig dirigierende Tomás Netopil brachte Klarheit und zielstrebige Energie in die choralhaft eingeleiteten Ecksätze.
Stuttgarter Zeitung

GRAZER PHILHARMONIC ORCHESTRA | KHATSCHATURIAN, LISZT, SCRIABIN | November 2011
Mitreißend: Tomas Netopil fordert das Orchester. ... Ekstase erweitert Bewusstsein des Publikums.
Kleine Zeitung

Unter Tomas Netopils straffer Führung gelang eine reizvolle Verschränkung beider Klangkörper. ... Netopil sorgte für brillante Sauberkeit ...
Kronenzeitung

PHILHARMONIA ORCHESTRA LONDON | WAGNER, LISZT, BRAHMS | March 2011

With the exposition (convincingly repeated) the first movement took off at a swift tempo and with emotional engagement, Netopil avoiding what can be sluggish retards of tempo at the ‘usual’ places. This was a thrilling traversal and continued with a slow movement both songful and eloquent and then a graceful third, rather balletic. The finale was both the momentous and victorious conclusion it should be, Netopil observing the letter and finding the spirit of Brahms’s score. This was a fresh, virile, poetic and exhilarating performance of a familiar symphony, played with conviction.
www.classicalsource.com


OPERA DE PARIS | KATIA KABANOVA | MARCH 2011
"Mais la réussite de cette reprise exemplaire doit aussi beaucoup à la prestation de Tomas Netopil dans la fosse. Le jeune maestro concilie l'inconciliable en proposant une lecture au dramatisme suffocant autant que d'une plastique impeccable. Ainsi, l'Orchestre de l'Opéra brille de mille contrastes et donne à entendre des mixtures de timbres jubilatoires, des saillies tectoniques de cuivres et de percussion, mais aussi des soli en état de grâce. Et dans le même temps, le chef, par un puissant geste rassembleur, fait sourdre les masses avec toute la douleur requise, une révolte infinie et une gestion des incessants points d'arrêt du langage de Janacek d'une totale cohérence." (Altamusica)

"Aber der Erfolg dieser exemplarischen Wiederaufnahme verdankt sich besonders der Leistung von Tomas Netopil im Graben. Der junge Maestro vereint das Unvereinbare, indem er eine Lesart anbietet, die der erstickenden Dramatik ebenso gerecht wird wie äußerster Plastizität. So glänzte das Orchester der Opéra in tausend Kontrasten und ließ eine Mischung aus Jubeltönen, Klangtürmungen des Blechs und des Schlagzeugs, aber auch begnadete Soli hören. Und gleichzeitig gelingt es dem Dirigenten mit einer mächtigen Geste, die Massen zu dämpfen, um in absoluter Übereinstimmung mit der Musiksprache Janaceks dem Schmerz, der immerwährenden Auflehnung und den ständig wiederkehrenden Haltepunkten Raum zu geben." (Altamusica)


"The success of this exemplary revival is due very much to Tomas Netopil in the pit ... in total coherence with the Janacek's language." (Altamusica)


"Enfin le chef tchèque Tomas Netopil fait chanter cette musique avec une émotion et un lyrisme exceptionnels (Les cordes de l'orchestre de l'Opéra vibrent avec une sensualité rare). Il sait s'en distancier en dessinant, avec une juste dérision, ces arêtes, ces silences abrupts et ces ruptures qui foumillent dans la partition de Janacek et qui créent ce sentiment de frustration qui colle si bien à l'action. Dans ces conditions, Garnier fait le plein et tous ces artistes méritent les ovations qui les remercient." (Forum Opera)


"Schließlich bringt der tschechische Dirigent Tomas Netopil diese Musik mit außerordentlicher Emotionalität und Lyrik zum Singen (die Streicher des Orchesters der Opéra vibrierten vor selten zu vernehmender Sinnlichkeit). Er weiß sich wieder zurückzunehmen indem er, mit angemessenem Spott, diese Haltepunkte, diese abrupten Momente der Stille und die Brüche, die es in der Partitur von Janacek gibt, hervorhebt, die dieses Gefühl der Frustration schaffen, das der Handlung so anhaftet. Unter diesen Vorgaben hat das Garnier alles gegeben und alle Künstler verdienen die Ovationen, die ihnen danken." (Forum Opera)


"Czech Tomas Netopil makes this music sing with extraordinary emotionality and lyricism (the strings of the Opéra's orchestra vibrted of rare sensuality) ... ovations." (Forum Opera)


"Emportant l'orchestre dans des tempêtes de générosité, rendant à la musique de Janacek le xuc de ses inspirations de terroir, les couleurs et la chair de ses espoirs, Tomas Netopil, ce jeune chef tchèque au déjà riche parcours international, devient pour Paris, une éblouissante révélation." (WebThéatre)


"Indem er das Orchester in entfesselte Stürme führte und der Musik Janaceks ihre heimatlich geprägte Beseeltheit, die Farben und das Fleisch ihrer Hoffnung schenkte, wurde Tomas Netopil, der junge tschechische Dirigent, der bereits eine reiche internationale Karriere begonnen hat, zu einer fulminanten Entdeckung für Paris." (WebThéâtre)


"Tomas Netopil, the young Czech conductor, sho already started a rich international career, became a splendid revelation for Paris." (WebThéâtre)


DVORAK | RUSALKA | SÄCHSISCHE STAATSOPER DRESDEN | December 2010
Jubel um Rusalka an der Semperoper Dresden
"Großes Kino" an der Semperoper: ... die Oper Rusalka von Antonin Dvorak als Ohrenschmaus ... Zur Premiere am Samstagabend freute sich das Publikum über die Staatskapelle Dresden unter der Leitung des Tschechen Tomas Netopil.
Dresdner Neueste Nachrichten, 12.12.2010

Atemberaubend war die Premiere von Antonin Dvoraks Oper Rusalka am Sonnabend in der Semperoper: … der magische Klang der Sächsischen Staatskapelle (Leitung: Tomas Netopil) riss das Publikum zu stehenden Ovationen hin.
Morgenpost, 13.12.2010

Ungeteilte Zustimmung gab es für den Auftritt der Staatskapelle Dresden mit Tomas Netopil am Pult.
Märkische Oderzeitung, 12.12.2010

Diese Rusalka passt gut in die Semperoper. ... Vor allem passt sie, weil diese wunderbare romantisch um ihre folklorischen Findlinge herum spülende, oft aufschäumende Musik gerade bei der Sächsischen Staatskapelle in besten Händen ist. Erst recht mit dem jungen Tschechen Tomas Netopil am Pult. ... Orchestraler Luxus ... Einhelliger Jubel!
Freie Presse, 15.12.2010

Tomáš Netopil, GMD des Narodni Divadlo in Prag, leitete die glänzend disponierte Sächsische Staatskapelle zupackend ohne die lyrischen Momente zu vernachlässigen. Der orchestrale und der szenische Teil gingen perfekt zusammen, und das muss wohl auch an der musikalischen Leitung liegen. Großes Kompliment dafür.
Rossignols.worldpress.com 13.12.2010

Dirigent Tomás Netopil vom Prager Nationaltheater, widmet sich so intensiv den fein gewobenen lyrischen Passagen und die Damen und Herren der Staatskapelle folgen den zärtlichen Impulsen seiner Behutsamkeit. Da ist Geheimnis, Verwirrung und Tragik in der Musik.
Musik-in-dresden.de, 15.12.2010

Die Sächsische Staatskapelle musizierte unter Leitung von Tomás Netopil außerordentlich klangschön und mit slawischem Impetus. Da hätte nicht nur Dvorák seine Freude dran gehabt, sondern gewiss auch die zaubervolle Unterwelt seiner „Rusalka“.
Neue Musik Zeitung, 15.12.2010

Die Sächsische Staatskapelle unter Tomáš Netopil schwelgte gekonnt glutvoll im romantischen Ton, hatte aber auch die nötige Transparenz für die leichten und lichten Passagen der Partitur.
Opernnetz.de, 15.12.2010

Grandios schon die Sächsische Staatskapelle und der wie stets beglückende Chor unter der gleichsam originalsprachigen, differenzierten Leitung des Tschechen Tomas Netopil.
Nordbayerischer Kurier, 12.12.2010


DEBUT WITH THE PHILHARMONIA ORCHESTRA LONDON / MOZART, DVORAK / October 2010
The Philharmonia brought menace and exhilaration to Dvorák’s Seventh Symphony, Tomáš Netopil conducting with enthusiastic energy.
London Evening Standard, 05.11.2010

A dynamic reading of Dvorák's brilliant seventh symphony, under the young Czech conductor, Tomás Netopil.
The Observer, 07.11.2010

Hopefully Netopil will be working with the Philharmonia again and soon.
classicalsource.com, 04.11.2010


DEBUT WITH THE BERLINER PHILHARMONIKER / MARTINU, DVORAK / September 2010
Tomas Netopil zeigte mit den hervorragend aufgelegten Philharmonikern, dass Martinus reicher Orchestersatz das Potential zu dieser Vielschichtigkeit hätte. Bitte einmal auf eine Berliner Bühne, es lohnt sich.
Sehr eindrucksvoll war Netopil auch in Dvoraks 7. Sinfonie zu erleben. ...
Netopil legte engagiert für die epische Version überzeugende Gründe vor, nämlich herrlich große Bögen, Farbwirkungen und kaleidoskopische Einblicke. ...
Es war vielleicht das wichtigste Konzert des jungen Dirigenten, den man gerne wieder hören will.
Clemens Goldberg, kulturradio rbb, 01.10.2010

Netopils Berliner Erfolg
Das Debut des tschechische Dirigenten Tomas Netopil mit den Berliner Philharmonikern war erfolgreich. …
Das für die Musiker völlig unbekannte Werk von Martinu führte er mit Sicherheit und mit Sinn für alle Nuancen der Partitur. …
Tomas Netopil brachte das Orchester zu einer Reihe von einfühlsamen Kantilenen, dass Orchester im Gegensatz brachte in die melancholischen Passagen brahms’sche Kompaktheit und dramatische Dringlichkeit. Es war ein fesselnder Dvorak von Weltglanz.
Jindrich Balek, Redaktor von CRo6 (Czech Radio)

Netopil vertrat Mackerras in Berlin souverän
Die Berliner Philharmoniker gedachten am Wochenende des im Sommer verstorbenen Sir Charles Mackerras. Das von ihm vorbereitete "tschechische" Programm übernahm ohne Änderung Tomas Nretopil und er vertrat Mackerras ganz souverän. …
Er nutzte seine Gelegenheit voll und ganz, hauptsächlich dank eines überzeugenden Dvorak. … Netopil, voll von jugendlichem Elan und gesunder Entschlossenheit, gehört zu den Dirigenten, die auf der Bühne für die musikalische Form fast kämpfen. … Im akustisch perfekten, modernen Saal gelang es ihm das Interesse des Orchester voll zu wecken und zu bestätigen, dass er die neue Generation anführt. Er nutzte seine Chance hundertprozentig.
Zpracovatel: Anopress ITa.s.

Ovation für Tomas Netopil
Gleich zu Anfang: Tomas Netopil brillierte bei seinem ersten Gastdirigat in der Berliner Philharmonie. …
Außerordentlich kompakt klangen die Streicher. Der filigran erarbeitete 3. Satz und die „Attacca“ des folgenden Finale ebneten endgültig den Weg zum Triumph des Prager Dirigenten, der sich die Ovationen des begeisterten Publikums voll verdiente.
Schon heute freuen wir uns auf ein weiteres Dirigat von Tomas Netopil in der Philharmonie.
Petr Vasicek, http://www.operaplus.cz/


SMETANA / BARTERED BRIDE / PALAU DE LES ARTS VALENCIA / February 2010
Soviel man freilich bereits über das Orchesterwerk gehört hat, so gibt es doch tausende weitere Details zu entdecken, sofern das Orquestra de la Comunitat Valenciana und Maestro Tomas Netopil auch bei den weiteren Vorstellungen eine solche musikalische Vielfalt demonstrieren können, mit der sie sich bei der Premiere am Freitag rühmten.
ABC.es, 28.02.2010
http://www.abc.es/20100228/cultura-libros/cuento-popular-20100228.html

Der tschechische Director Tomás Netopil poliert Bedrich Smetanas „Die Verkaufte Braut“ auf Hochglanz…
In seiner 3. Oper am Palau de les Arts entlockt Netopil dem Orchester de la Comunitat Valenciana eine strahlende Klangfülle.
EFE, 27.02.2010
http://www.elmundo.es/elmundo/2010/02/27/valencia/1267265235.html

Valencia, 26 feb (EFE).- El director checo Tomás Netopil ha sacado brillo a "La novia vendida", de Bedrich Smetana, una ópera cómica entretenida pero que no ha llegado a calar en su estreno, hoy, en el Palau de les Arts de Valencia.
En su tercera ópera en el Palau de les Arts, Netopil ha sacado una brillante sonoridad a la Orquestra de la Comunitat Valenciana, que sigue escalando peldaños y adaptándose con facilidad a todo tipo de repertorio.
http://www.elmundo.es/elmundo/2010/02/27/valencia/1267265235.html

Desde luego, por mucho que se haya escuchado esta pieza orquestal caben todavía otros mil detalles si es que la Orquestra de la Comunitat Valenciana y el maestro Tomás Netopil siguen dispuestos a demostrar en las próximas representaciones el despliegue de medios del que alardearon el viernes, en la primera.
http://www.abc.es/20100228/cultura-libros/cuento-popular-20100228.html


SMETANA / MA VLAST / ESSENER PHILHARMONIKER / November 2009
Smetana authentisch
Tomás Netopil führt die Philharmoniker kompetent durch das „Vaterland“

Wenn ein tschechischer Dirigent zu seinem Essener Antrittsbesuch als Gruß aus der Heimat den Zyklus „Mein Vaterland“ mitbringt, darf man schon fast sicher sein, die Musik von Bedrich Smetana aus erster Hand serviert zu bekommen. Und tatsächlich erwies sich der junge Tomás Netopil als glänzender künstlerischer Botschafter, der die Essener Philharmoniker im 4. Sinfoniekonzert überragend mitzureißen wusste.

Es kommt selten genug vor, dass nicht die altbekannte „Moldau“ herausgepickt, sondern „Má Vlast“ komplett mit allen sechs sinfonischen Dichtungen aufgeführt wird. Netopil machte das richtigerweise ohne Pausenzäsur, so dass die inneren Zusammenhänge, die Kontraste und die Paarbildung erfahrbar wurden. Achtzig Minuten böhmisches Vaterland am Stück also, verbunden durch Smetanas liebenswerte, ehrliche und ausdrucksstarke Musik, eine Wanderung durch Geschichte und Natur, Dramatik und Idylle.

Den thematischen Bogen spannt dabei das Motiv der Burg Vysehrad, das im ersten Stück von den Philharmonikern prachtvoll-vital zum Leben erweckt wurde, das in der „Moldau“ beim feierlichen Einzug in Prag wieder erklingt und den Zyklus im heroischen Gestus des Schlussteils „Blanik“ abrundet. Dazwischen die blutrünstige Rachegeschichte des Mädchens „Sarka“, die schwelgerische Naturhymne „Aus Böhmens Hain und Flur“ und „Tabor“, das etwas unzugänglichere Loblied auf die Hussitenritter, bei dem sich Schutz und Trutz auf Stolz und Pathos reimen.

Drahtig und impulsiv inspirierte Tomás Netopil die Philharmoniker zu einem schmelzenden und gleichermaßen kristallin klaren Klangbild und schlug geschmeidige Tempi an, die weder „Vysehrad“ zerbröseln noch „Die Moldau“ gehetzt wirken ließen. Leidenschaft und galoppierende Schlachtrythmen faszinierten nicht weniger als die erlesen zarten Farbvaleurs der Holzbläser. Klare Sache, dass der finale Siegestaumel unmittelbar in wohlverdienten Publikumsjubel überging.
Klaus Albrecht, WAZ/NRZ (Essen), 28.11.2009


SAINT-SAENS / SAMSON ET DALILA / VLAAMSE OPERA / April 2009
… le jeune chef, Tomas Netopil excelle à restituer toute la tension dramatique et toute la couleur de l’œuvre.
Lalibre.be, 30.04.2009

De dirigent Tomas Netopil laveert overtuigend tussen de 19de-eeuwse pathos en jubelende koorpartijen. Voor het uitstekend presterende koor en orkest vindt hij de juiste dosering.
De Standard, 30.04.2009

"Gelukkig bleef de beeldende, vaak dramatische muziek van Saint-Saëns krachtig overeind. Koor en Orkest van de Vlaamse Opera musiceerden op topniveau, dankzij de alerte directie van Tomáš Netopil, die ook de aansluiting tussen podium en orkest soepel liet verlopen."
Radio 4, 28.04.2009

"Im Graben sorgte Tomáš Netopil für die musikalische Suggestionskraft, die auf der Bühne vor allem Torsten Kerl als kraftvoller Samson und Marianna Tarasova als dunkel verführerische Dalila an der Spitze eines ausgewogenen Ensembles und überzeugenden Chores auch stimmlich beglaubigten."
Wiener Zeitung, 29.04.2009

"The conductor Tomas Netopil showed an awareness of the score’s virtues in his accomplished reading, and the chorus discharged its considerable responsibility with distinction."
The New York Times, 05.05.2009

"L’excellence des chœurs de l’Opéra de Flandres-Vlaamse Opera et la belle tenue de son orchestre symphonique dirigé en finesse et haute tension dramatique par le jeune Tchèque Tomas Netopil achèvent de transformer le spectacle en acte de foi."
Webthea, 05.05.2009


SCHUMANN / SYMPHONY N°2 / GRAZ / April 2009
"Bei Schumanns "Zweiter" hob Netopil die Geigen heraus, hielt alle anderen Stimmen in perfekter Balance. Dank maßgeschneiderter Tempi bot das Orchester klangschöne, spannungsreiche Bravour."
Kronenzeitung, 01.04.2009

"Der 34 Jahre junge Musikdirektor des Prager Nationaltheaters stürmte mit jugendlich draufgängerischem Elan durch die trotzdem mit großer Sorgfalt im Detail realisierte, zerklüftete Partitur und animierte die erstmals unter seiner straffen Stabführung musizierenden Grazer Philharmoniker zu schlankem, gut ausbalanciertem, farbenreichem Klang."
Kleine Zeitung, 01.04.2009


MOZART / COSÌ FAN TUTTE / PALAU DE LES ARTS VALENCIA / February 2009
"El joven director es un músico competente y dirigió con diligencia..."
Las Provincias, 02.03.2009

"The young conductor is a competent musician conducting with great accuracy..."
Las Provincias, 02.03.2009


Münchner Opernfestspiele / Doktor Faust / Juni 2008
Tomás Netopil stand Wolfgang Koch als inspirierender Partner zur Seite. Der junge Tscheche trat erstmals ans Pult des Bayerischen Staatsorchesters und setzte auf Anhieb klare Akzente. Jüngst zum Musikdirektor des Prager Nationaltheaters berufen, gelang es ihm seitens des Orchesters jene dramaturgische Klammer herzustellen, die dem Werk als ganzes fehlt, da es fast filmschnittartig einzelne Szenen aus Fausts Leben präsentiert, die sich in der Handlung nur lose verbinden. Netopil lieferte vorzügliche Arbeit, animierte die Musiker zu beherztem Spiel und erwies sich als umsichtiger Koordinator der bisweilen kühn strukturierten Klangmessen.
Das Opernglas, September 08

Mit großem Klangsinn für die eigenartige Morbidezza und die Mürbheiten von Busonis Partitur hatte der junge tschechische Dirigent Tomas Netopil mit der einleitenden Symphonie den Abend begonnen; das Staatsorchester folgte seinen stürmischen Gesten akkurat und ließ allerhand Delikatessen hören.
Frankfurter Allgem. Zeitung, 30.6.2008

Das vielköpfige weitere Ensemble, der Chor und vor allem das Orchester der Bayerischen Staatsoper lassen es an Einsatz für das anspruchsvolle, erratische Werk nicht fehlen, und der junge tschechische Dirigent Tomas Netopil verleiht ihm grösstmögliche Klangsinnlichkeit und energischen rhythmischen Fluss.
Neue Züricher Zeitung, 6.7.2008

Knappe sieben Minuten nur dauert diese Orchester-Introduktion, die der Tscheche Tomas Netopil und das Bayerische Staatsorchester in ihrem Klang- und Gestaltenreichtum soghaft, prägnant ausarbeiten. ...
Bleibt die Einheit der so vielfältigen Musik, wie sie der junge und begabte Tomas Netopil mit nie erlahmender Energie, mit der Klangfarben-Charakterisierungskunst des Staatsorchesters, vorantrieb. Viel Applaus.
Sueddeutsche Zeitung, 30.06.2008

Und es gab in der ersten Festspielpremiere im Nationaltheater noch mehr zu entdecken: Ferruccio Busonis herbdeutsche Kontrapunktik passt ideal zum satt-dunklen Staatsorchester. Der junge tschechische Dirigent Tomas Netopil legte die dicht gewobenen Linien frei und holte die impressionistische Farbigkeit einer spröden Musik ohne Kantilenen hervor.
Abendzeitung, 30.06.2008


STAATSKAPELLE WEIMAR
RISING STAR SEINER GENERATION
"...abermals infizierte er die Staatskapelle in vertraut mitreißender Attitüde mit slawischer Leidenschaft und trieb das musikantisch inspirierte, intonationsfreudige und ungemein reagible Orchester zu einer Klasseleistung. Effektsicherheit, klug dosierte pathetische Glut und ein klar nachvollziehbares Strukturdenken zeichneten Netopils moderne Interpretationsweise aus."
Thüringische Landeszeitung 31.03.2008


TOMAS NETOPIL E LA VIOLINISTA MIRIJAM CONTZEN OSPITI DELLA FILARMONICA TOSCANINI
in programma Webern Passacaglia, Berg Concerto per violino e Mendelssohn Quinta Sinfonia
Al Paganini la Filarmonica affronta con smalto Berg, Webern e Mendelssohn
Netopil, molta finezza poco diavolo
Scalpitante Toscanini di fronte al direttore moravo
Questa volta sul podio c’era il giovane Tomas Netopil, direttore moravo elegante e calibrato nel gesto, disegnato per campate esatte ma sempre di misura;un lirismo calcolato, attento soprattutto all’insieme delle parti, agli incastri, che a tratti finiva per appannare da un lato la diavoleria del gioco miniaturistico e dall’altro la sublime lievitazione di queste partiture,il loro farsi materia impalpabile e alchemica di irraggiungibile, rarefatta stratificazione.
L‘INFORMAZIONE di Parma / 11.2.2008 / Elide Bergamaschi

MOLTI APPLAUSI AL «PAGANINI» PER IL DIRETTORE SUL PODIO DELLA FILARMONICA «TOSCANINI»
Un ”impervio cimento” per Tomas Netopil
Tomas Netopil ‚ affermatosi tra i giovani direttori come una personalitä di indubbio carattere, ha mostrato di affrontarel’impervio cimento con una ben riconoscibile determinazione;nel modo soprattutto di tener in pugno lo strumento, ottenendo una risposta tesa dalla compa-gine, ciò che gli ha consentito di imprimere ad ogni composizione un profilo ben stagliato.
GAZZETTA di Parma / 11.2.2008 / g.p.m.

Applausi al Teatro Municipale per l’esecuzione della Filarmonica Arturo Toscanini
Dal rigore di Berg ai colori di Mendelssohn
Bel concerto con la violinista Mirijam Contzen, puntuale direzione di Netopil
La direzione di Tomas Netopil si è spinta nel cuore dell’enfasi emozionale, senza ostentazioni, specialmente quando le sonorità si son fatte più umbratili.
Una partitura tecnicamente difficile, irta di virtuosismi, ben condotta da Mirijam Contzen, il cui suono si è librato alla pari di quello orchestrale, con il quale si è quasi sempre amalgamato.
Più familiari e melodiose sono risuonate le note della Sinfonia n. 5 in re minore di Mendelssohn-Bartholdy, un’opera composta....
Molti applausi agli interpreti ed uno, speciale, a Netopil per la scelta musicale. La V di Mendelssohn, seppur caratterizzata da un’interessante e sensibile espressività tende a restare in ombra a causa della notorietà delle altre Sinfonie, soprattutto la III e la IV.
Altri due “coraggiosi condottieri“ furono, in questo senso, Leonard Bernstein e, in anni più recenti, Claudio Abbado.....
LIBERTÁ di Piacenza / 12.2.2008 / Eleonora Bagarotti