Yeree Suh, soprano

Rihm - Drei Frauen / Theater Basel / September 2009
Yeree Suh verfügte nicht nur über körpersprachliche Kontroliertheit und Hingabe, sondern auch über einen Sopran, der mit der Fähigkeit zum vokalen Drahtseilakt aufwartete. Sehr gefestigt und klar wirkte das Timbre, elegant die Zeichnung: Da kamen die Parameter eines "schönen" Singens im historisch-traditionellen Sinne zu bester Geltung, und der weite Atem, den die Sängerin demonstrierte, war verblüffend.
Das Opernglas 11/2009

Le timbre aérien de la Coréenne Yeree Suh (Ariadne) virevolte avec une déconcertante facilité dans un registre peu confortable. Son portrait paraît d' autant plus fort que la fragilité du son le pare d'une inquiétante légèreté autodestructrice.
Éric Pousaz, Opéra Magazine, November 2009

Yeree Suh verfügte nicht nur über körpersprachliche Kontroliertheit und Hingabe, sondern auch über einen Sopran, der mit der Fähigkeit zum vokalen Drahtseilakt aufwartete. Sehr gefestigt und klar wirkte das Timbre, elegant die Zeichnung: Da kamen die Parameter eines "schönen" Singens im historisch-traditionellen Sinne zu bester Geltung, und der weite Atem, den die Sängerin demonstrierte, war verblüffend.
T. Baltensweiler, Das Opernglas, November 2009

"Umwerfend, wie Yeree Suh einem die jugendliche Ariadne mit ihrem hohen Sopran erschliesst."
Alfred Zimmerlin, Neue Zürcher Zeitung, 29.09.2009

"Yeree Suh stellte auf der Bühne mit ihrem reinen, leuchtenden Sopran die Verletztheit und Trauer dieser Ariadne aufs Wunderbarste dar."
Kaspar Sannemann, art-tv und oper-aktuell, 26.09.2009

"Yeree Suhs Sopran begeisterte durch eine brillante Intonation, die gläsern zerbrechlich und doch in jedem Moment in voller Gegenwärtigkeit präsent schien. Ihre fehlerlose Interpretation der hochvirtuosen Partitur war vor allem gen Ende von atemberaubender stimmlicher Wirkung."
Toni Hildebrandt, Klassik.com, 25.09.2009

"…Tönende Seismographie. Und wenn sich immer wieder auch eine Oboenkantilene entfaltet, Hornlaut hinzukommt, dann erschließt sich auch immer unverstellter der begnadete Melodiker in Rihm. Wie er eine Sopranlinie mäandern lässt, auf verschlungenen Pfaden und häufig nach oben strebend - das ist Vokallyrik von feinster, sensibelster Qualität. Zumal wenn sie so lupenrein, so taufrisch klingt wie bei der Koreanerin Yeree Suh, die den Abend deutlich dominiert."
Mannheimer Morgen, 29.09.2009

"…das ist Vokallyrik von feinster, sensibelster Qualität. Zumal wenn sie so lupenrein, so klar, so taufrisch klingt wie bei der Koreanerin Yeree Suh jetzt in Basel. Eine grandiose Leistung. Dieser Standard kann im Folgenden freilich weder von Rayanne Dupuis als Anita im "Gehege" noch von der einst so beeindruckenden Renate Behle als Penthesilea gehalten werden."
Badische Zeitung, 30.09.2009

"Die südkoreanische Sopranistin Yeree Suh zeigt ein breites Spektrum an Zwischentönen und begeistert mit ihrer expressiven Rollengestaltung."
Wiener Zeitung, 28.09.2009

"Die fast noch teenagerhaft-verspielte Ariadne scheint vom Geschlechterkonflikt mehr zu träumen, als ihn zu durchleben, zugleich begegnet sich diese Ariadne auch in der Gestalt einer Greisin. Yeree Suh singt und verkörpert sie mit weittragenden, in ihrer dunklen Klanglichkeit berückenden Phrasen. Ihr „Triff tiefer! Triff einmal noch! Zerstich, zerbrich dies Herz!“ tritt nicht als hysterischer Aufschrei ein, sondern als traum- und weltversunkener, unendlich gedehnter Augenblick."
Wolfgang Fuhrmann, FAZ, 12.10.2009


Ensemble Intercontemporain (Susanna Mälkki) / Lincoln Center New York (Ligeti - Mysteries of the Macabre / Unsuk Chin - Akrostichon-Wortspiel) / 08./ 09.05.2009
Yeree Suh handled these stupendously challenging set pieces impressively, successfully negotiating their vast dynamic range, abundant amounts of parlando and devilish multi-octave runs. That these last are often doubled at the unison by clarinet makes the slightest departure noticeable, but her coloratura was pitch-perfect. With such vocal and dramatic assurance, Suh successfully brought out the work’s absurdist humor as well as its edgier moments.
Suh negotiated its treacherous tessitura with impressive control.
Musical America, 14.05.2009

Yeree Suh, a soprano, dazzled in a rapid-fire barrage of far-flung pitches and nonsensical words, as the ensemble served as both chorus and foil.
New York Times, 11.05.2009

In its New York performances this season, the Ensemble InterContemporain presented concerts that highlighted the music of György Ligeti, particularly his later works. Their concert at Alice Tully Hall featured vocal works by Ligeti and one of his former students, Unsuk Chin, given stunning vocal performances by the coloratura soprano Yeree Suh.
Suh is celebrated for her abilities in repertoire spanning the works of Monteverdi and Schütz, Mozart and Bach, Mendelssohn and Orff. Here she demonstrated how magnificent her abilities are in this most rarefied, advanced idiom of contemporary music.
www.metoperafamily.org/operanews, May 2009